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Delta Parts Dez. 2025

Indian Scout – Rhön-Racer

Wenn es ein Modell gibt, das in der Umbaustatistik der Motorräder aus Spirit Lake ganz vorn liegt, dann ist es die Indian Scout. Die flinken Zweizylinder sind eine gute Basis, wenn keine aufwendigen Fahrwerks- und Motormodifikationen geplant sind.

Bolt on an ride – seit einigen Jahren zeigen ausgewählte Customizer mit ihren Umbauten, was mit Katalogteilen möglich ist. Letztere kommen allesamt aus dem Programm von Custom Chrome Europe, dem Initiator hinter den »Bolt on«-Boliden.

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Wunderlich "Beiträge"

Indian Scout – Finger weg vom Rahmen!

Tatsächlich wird Customizing auf diesem Weg nachvollziehbar und ist mit dem richtigen Equipment auch für ambitionierte Schrauber in der eigenen Garage möglich. Dass es einige Indian-Modelle Customizern nicht gerade einfach machen, hat sich inzwischen herumgesprochen.

Absolut TÜV-konform präsentiert sich das Bike mit modernen Komponenten, wie den Motogadget-Spiegeln …

Die Aluminium-Gussrahmen wie die der Scout widersetzen sich dem Umbauen, vor allem in Deutschland und Europa, auf natürliche Weise: Jegliche Rahmenmodifikation ist eine Entscheidung über »alles oder nichts«. Bei Modellen wie der FTR und der neuen Chief, die ja einen klassischen Stahlrohrrahmen besitzen, lassen sich Extremumbauten naturgemäß einfacher bewerkstelligen.

Indian Scout – Umfangreiches »Bolt-on«-Angebot

Glücklicherweise gibt es für die flotten Indianer aber mittlerweile ein umfangreiches »Bolt-on«-Angebot mit dem sich Optik und Charakter der Scout auffällig verändern lassen, ohne massiv ins Fahrwerk einzugreifen. Zwei Teile fallen dabei sofort ins Auge.

Da wäre zum einen die Lenkerverkleidung von Burly Brand aus den USA, zum anderen das Heckteil, handgefertigt in Deutschland von »Blechfee« Jochen Lehmann. Und weil Custom Chrome auch das komplette Indian-Programm von Kuryakyn im Programm hat und Arlen Ness als Indian-Dealer ebenfalls ein reichhaltiges Angebot an entsprechenden Customparts bietet, sind natürlich zahlreiche Teile von beiden Herstellern verbaut.

Indian Scout – Überdimensionierten Serienteile wurden ersetzt

Die wirklich aufregenden Neuheiten an diesem Bike kommen aber aus Europa und stecken in den Details: Alle überdimensionierten Serienteile wurden durch cleane, minimierte Parts ersetzt.

Die auffälligen Motor- und Getriebedeckel stammen von Arlen Ness und sind eine schöne Huldigung an den kürzlich verstorbenen Meister

Heinz Bikes »ZC-Line Micro«-Blinker sind unter die Gabelbrücken direkt an die Standrohre geflanscht, hinten sind winzige LED-Kombi-Leuchten mit Blink-, Rück- und Bremslichtfunktion von Kellermann montiert.

Indian Scout – TXT-Frontfender made in Germany

Der Schweizer Indian-Spezialist Patrick Meyer von PM American Cycles liefert die dazu passende Elektronikbox für die Adaption in die Scout-Elektrik. Ein Cult-Werk-Kit versetzt das Nummernschild auf die linke Seite und der TXT-Frontfender ist made in Germany und wurde von den Jungs von Rhönmotor für den von ihnen gebauten Rhön-Racer modifiziert. 

Geht gut, auch für den kleinen Burnout zwischendurch. Da an Motor und Fahrwerk bei den Bolt-on-Bikes in der Regel wenig bis nichts verändert wird, bleiben die Qualitäten des Originals erhalten – sieht eben nur besser aus

Noch mehr Who is who europäischer Teile-Spezialisten gefällig? Wie wäre es mit Motogadget-Spiegeln links und recht am Fehling-Lenker? Tatsächlich sind diese Spiegel eine ziemlich geile Geschichte. Ihr Aluminium selbst ist nämlich die Spiegelfläche – das Ganze nicht nur auf Hochglanz poliert, sondern auch versiegelt gegen Korrosion.

Eine komplexe Plasmaversiegelung schützt vor Kratzern

Weil heutige Spiegel aber, je nach Einsatzzweck, konvex oder konkav geformt sind, ist die Alufläche mit Diamantschleifern konvex geschliffen. Eine komplexe Plasmaversiegelung schützt zudem vor Kratzern. Nur eines von einigen innovativen Parts an der Scout.

Die Indian-Scout-Modelle sind für Customizer kein einfaches Terrain, vor allem die Gussrahmen widersetzen sich den meisten Umbauversuchen vehement. Bolt-on-Parts bieten deshalb eine gute Möglichkeit, die Linie zu verändern, ohne zu tiefe Eingriffe vorzunehmen

Übrigens, wie die Spiegel auch, sind beinahe alle an diesem Bike verwendeten Teile für sämtliche Scout-Modelle kompatibel. Lediglich die Fußrasten müssten für die Bobber-Version umgeändert werden, da sie mit deren Original-Trittbrettern nicht passen.

Info | motokram.de

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Technische Daten
Modell Indian Scout
Baujahr 2019
Erbauer Rhönmotor

Motor
Typ flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder-
Viertaktmotor, dohc-Vierventiler,
Hubraum 1130 ccm
Bohrung x Hub 99 x 73,6 mm
Auspuff Dr. Jekill & Mr. Hyde »Shorty Streetfighter« E4
Cover Arlen Ness »10-Gauge«
Getriebe Sechsgang
Sekundärtrieb Beltdrive
Leistung 102 PS bei 8000/min
Drehmoment 98 Nm bei 5900/min
Fahrwerk
Rahmen Stahl-Verbundrahmen mit geschraubten
Aluminium-Gussteilen
Gabel Serie
Stoßdämpfer Öhlins S36D Shocks
Räder RevTech Meridian, vo. 19 x 3,00, hi. 18 x 5,5
Reifen Pirelli Night Dragon, vo. 120/70-19, hi. 180/55-18
Bremsen vo. und hi. Galfer »New Disc Wave«
Zubehör
Tank Serie m. Kuryakyn-Einlass-Attrappen
Sitz Blechfee »Cafe Racer«-Tail-Section-Kit
Lenker CRC Custom Parts Z-Bar Flat
Lenkerverkleidung Burly Brand Café Sport
Riser Fehling-Lenkeradapter
Griffe Avon Memory
Lampe J.W. Speaker LED
Rücklicht Kellermann »Rhombus S DF Dark«
Spiegel motogadget »m.view«
Frontfender TXT
Kennzeichenhalter Cult Werk
Lackierung Rhönmotor
Metrie
Leergewicht 240 kg
Radstand 1562 mm

Beitrag veröffentlicht

in

von

Fotos: Horst Rösler
Fotos sind urheberrechtlich geschützt

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