Die zweite Leidenschaft von Horst Lichter gehört klassischen Fahrzeugen. CUSTOMBIKE sprach mt dem Fernsehkoch darüber

Dass der Fernsehkoch Horst Lichter ein Motorradmensch ist, wissen mittlerweile viele. Wie es dazu kam, weiß er gar nicht so genau und erzählt uns: » Im Prinzip sind alte Autos und Motorräder meine große Leidenschaft. Ich sag immer so: Autos bin ich krank, Motorräder bin ich süchtig. Ich liebe diese Dinger, schraube unheimlich gerne. Das ist für mich reine Meditation. Besonders haben es mir alte Fahrzeuge angetan, die neuen Dinge sprechen mich nicht so an. So besteht meine Motorradsammlung aus Oldtimern und wie bei so vielen kommt immer mal wieder ein Stück dazu, trennen kann ich mich dagegen nur sehr schwer.

Horst Lichter und die Oldtimer-Leidenschaft

Meine Sammlung habe ich noch aus der Zeit, als wir ausgelacht wurden. Wenn du ölverschmierte Hände hattest, wenn du liegengeblieben bist, es war ja immer irgendwas mit den Dingern. Da war die Häme oft groß, aber ich hab mich da nicht beirren lassen. Ich bin schon Oldtimer gefahren, als alle anderen gesagt haben: was sind die bekloppt. Früher warst du mit den alten Kisten ein Exot, aber heute ist das ja fast schick und Trend geworden geworden, das mag ich nicht so. Aber was willst du machen. Außerdem gibt es sie ja immer noch, diese kranken Typen, die das alles mit Haut und Haaren leben.

Horst Lichter zu Gast auf den Hamburg Harley Days

Ich habe mir die Legenden von damals gekauft, zwei Münch Mammut – eine Einspritzer, eine Vergaser – die alten MV Agusta-Vierzylinder, eine Egli MRD1, ich bau auch schon mal einen Cafe Racer auf. Von allem was. Alles, was vorwärts geht.

»Es ist vollkommen egal, wer oder was du bist«

Doch um keine andere Motorradmarke haben sich so viele Menschen versammelt, wie um Harley-Davidson. Da wird ein Wort gelebt, das wir alle häufig benutzen: Toleranz. Es ist vollkommen egal, wer du bist und was du bist. Man gehört einfach dazu. Da ist Harley einfach was ganz Spezielles.«

 

Garage21