Ein Berliner hat seine vor Jahren verkaufte Yamaha SR 500 zurückerworben – und in ein schnittiges Einzelstück verwandelt.
Vor 25 Jahren begann die Motorrad-Karriere von Thoms. Wie bei vielen damals ist der Berliner mit einer Yamaha SR 500 eingestiegen, gebraucht gekauft von einem Kumpel. Ende 1993, nach rund zwei Jahren, legte er seinen Eintopf still und kaufte sich als standesgemäßen Nachfolger eine Harley.
Rückkauf Low Budget
Weiß der Teufel, was ihn dann 1999 geritten hat, jedenfalls hat er da seine SR verkauft. Als Thoms dann Jahre später im Internet stöberte, konnte er es kaum glauben: »Ich dachte, mich trifft der Schlag. Meine alte SR stand dort zum Verkauf.« Sofort griff er zum Telefon, vereinbarte einen Termin in Berlin-Marzahn und konnte den Schrotthaufen für 330,- Euro zurückkaufen.

Jetzt wartete eine Menge Arbeit auf Thoms. Bei der Suche nach einer Motor-Instandsetzungsfirma stieß er auf die Yamaha-Spezialisten von Pig7. Dort wurde zunächst das Fahrwerk neu konstruiert.
Mehr Hubraum für den Eintopf
Gabel und Bremsen spendete eine 6er Kawasaki, die hintere Schwinge lieferte eine Yamaha TT. Auch der Motor kam unter das Messer von Pig7. Ein Nikasil-beschichteter Zylinder samt Mahle-Kolben brachte den Hubraum auf 600 ccm, ein überarbeiteter Zylinderkopf mit neuer Nockenwelle und ein Mikuni-Vergaser sorgen für kräftige Füllung.

Design, Lackierung und Vergoldung (alles, was wie Gold glänzt, ist 24 Karat vergoldet!) besorgte Thoms selbst. Insgesamt vergingen 18 Monate, bis aus der verwarzten SR ein Showbike allererster Kajüte entstanden war.
Info | pig7.de















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