Ein Schweizer forderte Corporate Identity für seinen Fuhrpark – So ging er bei AC Cobra und Triumph Daytona 955i zielstrebig ans Werk.
Mike war jung und brauchte Geld – viel Geld. Nachdem der Schweizer nämlich gemeinsam mit seinem Bruder eine AC Cobra mit 5-Liter-Ford-V8 und stolzen 320 PS aufgebaut hatte, stand ihm der Sinn nach einem geeigneten Zweirad.
Bike passend zur Cobra
Die Vorgaben formulierte Mike recht eindeutig: Es sollte ein Triumph-Dreizylinder sein und gut zu der Cobra passen, also ein Cobra Fighter werden. »Als ich 2005 meine erste Triumph bei meinem Mechaniker Björn kaufte, eine 98er Speed Triple, haben wir vereinbart, dass wir einmal etwas zusammenbauen, was zu mir und meinem Auto passt«, erinnert sich Mike.

Also begann Björn mit den ersten Zeichnungen. »Er zeigte mir diese Skizzen, und ich war hellbegeistert.«
STraffe Linien
Also griffen sich die beiden eine Triumph Daytona 955i, strafften die Linien, verbauten schwenkbare Scheinwerfer (»so etwas habe ich noch nie auf dieser Welt an einem Motorrad gesehen.«) und schufen nach und nach innerhalb von vier Monaten den Cobra Fighter 1. Doch Mike konnte sich lediglich sechs Monate an dem Bike erfreuen: »Ein übermotivierter Autofahrer schoss mich mitten in der Saison ab.

Eigentlich hatte ich ja Riesenglück, dass ich nur mit Prellungen, Schürfungen, Quetschungen und einer angebrochenen Rippe davongekommen bin. Aber die Triumph …«
Nummer 2 mit update
Noch bevor die Sturzverletzungen ausgeheilt waren, machten sich die beiden wieder an die Arbeit: Cobra Fighter 2 entstand. Selbstverständlich flossen Verbesserungen in das neue Projekt ein – etwa der Ducati-Kühler, das knackige Heck und das Expansionsgefäß aus Aluminium.

Andere Details wie die geänderte Sekundärübersetzung, das Zündschloss unterm Sattel, der Tankdeckel von einem Mini Cooper und die mit Cobra-Leder bezogene Sitzbank wurden vom zerstörten Ideenträger übernommen. Zum Schluss hat die Schweizer MFK das Motorrad abgenommen und sämtliche Änderungen in den Fahrzeugschein eingetragen.
Passt perfekt
Dazu Mike: »Jetzt passt die Triumph perfekt zu meiner Cobra. Ich hoffe allerdings, dass in Zukunft alle übermotivierten Autofahrer zu Hause bleiben.«

Fazit: Es gibt Menschen, deren Ölgemälde passen einfach perfekt zur Wohnungseinrichtung. Andere kleiden sich konsequent Ton-in-Ton und überlassen auch sonst nichts dem Zufall. Warum also sollte nicht ein Bike im gleichen Stil wie der heimische Sportwagen aufgebaut werden?












