Der kernige Twin der Triumph Thruxton rockt in diesem Cafe Racer von Sucker Punch Sallys.
Ein Dollar klimpert in der Jukebox, Jimi Hendrix spielt eines seiner unvergesslichen Soli auf der Fender Stratocaster, und vor der Tür des Diners in Florida steht das Bike passend zur Stimmung. Es war eine logische Folgerung, den Weg zu Christian Clayton zu finden, als der Gitarrenhersteller Fender sich selbst mit einem Promobike ein zweirädriges Denkmal setzen wollte.
Triumph und Fender, beides ikonische Marken
Und was lag für Clayton und seine Schmiede Sucker Punch Sallys näher, als sich eine Triumph als Basismotorrad auszusuchen. Neuland für die seit einigen Jahren schwer erfolgreichen Sucker Puncher, die bisher nur den Harleys verpflichtet schienen.

Aber was könnte das Gefühl des Rock’n’Roll besser vermitteln als die Thruxton 900. Unbelehrbare mögen in der Thruxton ein Mädelsbike erkennen, alte Ton Up Boys feierten bei ihrer Präsentation seinerzeit die Rückkehr des Hinckley-Rock.
Solides Customizing
Für ihren Café Racer setzten die Jungs um Chef Christian auf grundsolides Customizing. Wo auf den ersten Blick nicht viel passiert ist, findet sich auf den zweiten einiges.

So wurde der Twin aufs Nötigste abgespeckt. Der hintere Fender mitsamt der wuchtigen Beleuchtungseinheit entfiel komplett, der vordere wurde aufs Minimum gechoppt.
Stummellenker und Rundtacho
Ein Stummellenker mit neuen Risern vermittelt Race-Feeling, ein Rundtacho ersetzt die große Instrumenteneinheit des Originals. Die Original-Federbeine machten Öhlins-Komponenten Platz.

Und die zwei Auspuffrohre, die normalerweise neben den Flanken des Bikes verlaufen, finden sich mit Trichterenden versehen nun unterhalb des Rahmens wieder – getaped natürlich, wie es sich gehört. Die urige Ledersitzbank trägt einen punzierten Schlagring, eines der Markenzeichen von Sucker Punch Sallys.
Brit-Flag-Lackierung
Den Originalrahmen schliffen die Jungs zudem an einigen Stellen ab und lassen nun den Blick aufs blanke Metall zu. Und dann wäre da noch die aufwendige, klassische Brit-Flag-Lackierung der Künstlerin Sara Ray.

Die hat wiederum auch schon die eine oder andere Fender-Gitarre unter dem Pinsel gehabt. Der Kreis schließt sich.
















