Die Zeichnung im Maßstab 1:1 dient nicht nur als Entwurf, sondern auch zur exakten Überprüfung der Maße und Radien

Will man seinen BMW Zweiventil-Boxer in einen Cafe Racer, Scrambler oder Bobber verwandeln, ist ein kurzer Heckrahmen das A und O des Umbaus. In den meisten Fällen soll das Heck vor dem Hinterrad enden und der Bogen hinter der Sitzbank nicht unschön herausragen. Da die R50/5- bis R 100/7-Typen über einen geschraubten Hilfsrahmen verfügen, lässt er sich nach dem Lösen von vier Schraubverbindungen vergleichsweise einfach austauschen. Natürlich kann man in Eigenregie den alten Heckrahmen absägen, den hinteren Teil mit Hilfe eines Schraubstockes aufbiegen und an die gekürzten Rohre wieder anschweißen. Dabei ist jedoch die exakte Linie zu beachten, die Stabilität muss erhalten bleiben und außerdem bleibt an den oberen Rohren des BMW-Heckrahmens immer ein unschöner Schlenker erhalten. Beim Anbau einer geraden, flachen Sitzbank oder eines klassischen Höckers kann der empfindlich stören.

Deshalb hat Metallbauer und BMW-Spezialist Daniel Feuerhake aus Hamburg einen eigenen Heckrahmen entwickelt, der gerade Oberrohre aufweist und daher keine stilistischen Kompromisse erfordert. »Wer will schon einen Hängearsch?«, winkt Daniel ab. Das in einer Lehre verschweißte Anschraubteil ist für verschiedene Stile als Kleinserie in unterschiedlichen Längen und Ausführungen, gerade oder nach oben gebogen, erhältlich, kostet in der »Grundausstattung« rund 700 Euro und überzeugt durch seine solide und saubere Machart. Und eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere bietet Daniel ebenfalls an. Der Grundstock für fast jeden Umbaustil ist damit gelegt, der coolen BMW steht nun kein abstehendes Heck mehr im Wege.


Leicht zu erkennen ist der Längenunterschied zwischen Originalheck und kurzem Feuerhake-Teil


Info
Daniel Feuerhake Single & Twin
Rambachstr. 3, 20459 Hamburg
Telefon (040) 35070464