Beim gemeinsamen Bier entstehen oft die besten Ideen. Da ist es egal, wo die Planer herkommen. Portrait eines KMS K750 Russen-Boxers.
Was Bike Builder in verschiedenen Staaten unterscheidet, ist vielleicht das Material, auf das sie zurückgreifen. Sasha und Ziro planten, mit relativ wenig Aufwand, ein cooles Bike zu bauen. Sie hatten die Wahl zwischen Ziros GSX-R und Sashas KMS K750, den Vorläufer der Dnepr-Modelle.
Hilfe aus Kiev
Da beide noch unerfahren im Umbau von Motorrädern waren, entschieden sie sich für die billigere der beiden. Da konnte nicht viel schief gehen. Nach einiger Zeit merkten die Jung-Customizer aber, dass es nicht so einfach war, wie sie es sich vorgestellt hatten.

Hier kam Sergey »Dozer« Shvets ins Spiel. Der betreibt in Kiew »Dozers Garage«. Ziro kannte ihn schon einige Zeit und bat ihn, einen neuen Rahmen für das Projekt zu entwickeln.
Ein Rahmen marke Eigenbau
Dozer hatte freie Hand und schweißte die Rohre nach seinen Ideen zusammen. Einige Tage später kam Ziro mit einer Skizze des geplanten Bikes. Beide erkannten, dass ihnen die gleichen Ideen vorschwebten.

Dozer orderte einiges Material in den Staaten. Von dort kamen der Sportster-Tank, die Beleuchtung, die Sitzfedern und die weißen Griffe. Den Ape-Lenker stellte der Ukrainer selbst her.
Der Boxer als Chopper
Ziro schleppte die Gabel an, wobei unbekannt blieb von welchem Modell sie stammt. Vom ursprünglichen Bike übernahm das Team nur den Motor samt Getriebe und Kardan. Der alte Seitenventiler wurde von Grund auf überholt.

Ebenso das Getriebe. Dabei stellten die Jungs die Elektrik gleich von den ursprünglichen sechs auf zwölf Volt um. Das Gehäuse polierte Ziro, der als Zahnarzt tätig ist, mit seinem Equipment. Ein Monat harter Arbeit spiegelt sich darin. So entstand unter Einsatz relativ geringer Mittel ein echter Hingucker.

Info | Dozers Garage











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