Wir waren zur kurzen Stippvisite auf der Intermot in Köln und fragen uns: Was ist übrig geblieben, von Deutschlands großer Motorrad-Messe?
Ob IFMA oder INTERMOT, Köln war lange Zeit ein Pflicht-Termin in der Motorradszene – und einer der wichtigsten Motorrad-Messe-Termine weltweit. Davon ist man 2025, leider, weit entfernt. Die Ausstellungsfläche ist nunmehr auf zwei Messehallen geschrumpft – und auch diese waren sehr großzügig belegt.

Nach der EICMA waren alle Karten aufgedeckt und es war schon erfreulich, dass Besucher in Köln zumindest die neuen Norton Modelle in vollem Umfang sehen konnten. Suzuki feierte 40 Jahre GSXR mit einer Sonderausstellung zu der vor allem GSXR Fans zahlreiche Maschinen beisteuerten.
Kaum Customizing in Köln
In Sachen Customizing hielt vor allem Royal Enfield die Fahne hoch, gab es hier zahlreiche Dealer-Umbauten zu sehen – und die von Enrico de Haas umgebaute Continental GT 650. Der »Schatten« ist eines der Bikes, die von der INTERMOT in Erinnerung bleiben.

Die beiden anderen sind das BMW Conceptbike »TITAN« auf R1300 Basis mit Lachgas-Einspritzung und bei Honda die – inzwischen als sehenswerter Prototyp aufgebaut – V3R 900 mit dem V3 Motor und elektrischem Kompressor. Die Dazzle Lackierung soll zwar die Form verbergen, doch das neue Honda-Bike zeigt durchaus Ansätze zum Streetfighter/Roadster/Super Moto Style.
Harley Und Inidan bleiben der Intermot fern
Sowohl Italienische Marken als auch die US-Hersteller waren nicht anwesend. Tatsächlich gab es auf der ganzen Messe weder eine Harley noch eine Indian zu sehen. Der Motorrad-Azubi Schrauber Wettbewerb sorgte für Nachwuchsförderung – und einen Hauch Competition. Wohin die Zukunft dieser Messe geht, wird sich wohl in der Industrie entscheiden – neues Publikum und neue Kunden werden für alle Motorrad-Szenen dringend gesucht …
Info | intermot.de












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