CAD-Software, Scanner und 3D-Drucker gehören zum Repertoire einer neuen Generation Customizer. Auch an dieser Honda CB 500 F kamen die Techniken zum Einsatz
Flugzeugingenieur, das klingt schon so nach Zukunft. Und die hat Stefan auch beim Bau von Motorrädern verinnerlicht.
Als Flugzeugingenieur hat Stefan an F 16 geschraubt
Zwar hat er das Grundhandwerk noch recht traditionell in der örtlichen Motorradwerkstatt gelernt, aber spätestens mit dem Ingenieurstudium gesellten sich digitale Techniken zur analogen Schrauberei. Demonstriert hat er sein Können unter anderem an seiner eigenen Honda CB 500.

In Photoshop erstellt Stefan den Entwurf einer Monocoque-Verkleidung für seinen geplanten Racer. Bevor die allerdings aus Aluminium entstehen kann, fertigt er zunächst ein Drahtgestell, das er auf das Motorrad-Chassis setzt, um die Dimensionen und die Freigängigkeit der Gabel bestimmen zu können.
Exakte Berechnungen
Als alles exakt berechnet ist, macht er sich an die Arbeit. Die Kenntnisse in der Blechbearbeitung wachsen mit jedem Hammerschlag aufs Metall, am Ende ist die ungewöhnliche Verkleidung ein echter Hingucker.

Wo Stefan mit der Verkleidung dick auftrumpft, minimiert er woanders. Dinge wie das ABS werden sofort entfernt. Der große Luftfilterkasten wird durch einen kleineren in 3D-Druck ersetzt.
Honda CB 500 – Modern und klassisch
Mit einigen Anpassungen passt die Gabel einer ZX-7R in die Gabelbrücken, die Räder sind wiederum das Honda-Original. So kommen neu und alt zusammen, »ein moderner Cafe Racer mit klassischen Linien eben«, wie Stefan erklärt.









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