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Eines der weltweit ersten Gespanne auf Basis der aktuellen Indian Scout kommt aus Pfaffenhofen. Bei Iwan-Bikes entstand das Sidecar-Project für einen internationalen Custom-Wettbewerb.

Indian hatte zahlreiche internationale Vertragshändler nominiert, ihre Version der Indian Scout zu bauen. Das Ergebnis, das Iwan-Bikes für den Wettbewerb lieferte, dürfte wohl eines der ungewöhnlichsten sein.

Indian Scout Gespann – Seitenwagen aus der eigenen Manufaktur

Das Team aus Pfaffenhofen entschied, ein Gespann zu bauen, eine der Spezialitäten des Hauses. Beim Seitenwagen gab es keine Kompromisse, der stammt aus der eigenen Manufaktur.

Das Finish ist edel, die Ausführung flexibel. Alle Anschlüsse sind geschraubt und einstellbar, das Motorrad kann jederzeit in den Ursprungszustand zurückgerüstet werden

Als Beiwagenrad wählten die Bayern ein Drahtspeichenrad aus dem Indian-Zubehör, auch das eigentliche Bike wurde auf diese Räder umgerüstet. Die Scheibenbremse entspricht ebenfalls der originalen Scout.

Indian Scout Gespann – Harmonisches Gesamtbild

Ein großer Scheinwerfer, ein seitlicher Kennzeichenträger und die dezente Beleuchtung machen das Gesamtbild außerdem harmonischer. Der insgesamt edle Eindruck wird durch eine aufwendige Innenausstattung unterstrichen, auch die Griffe am Indian-Lenker sind aus Leder. 

Das »HotRod«-Boot von Iwan-Bikes ist aus GFK gefertigt und innen mit edlem Leder ausgeschlagen

Und noch einen weiteren Clou beherbergt das Hotrod-Gespann: Alle Anschlüsse sind voll einstellbar und geschraubt, so dass das Bike jederzeit auf die technisch serienmäßige Urversion zurückgebaut werden kann. Übrigens: Aktuell hat Iwan-Bikes das weltweit erste Gespann auf Basis der neuen Chief-Baureihe von Indian präsentiert (siehe Bildergalerie).

Info | iwan-bikes.de

 

Arbeitet seit 1996 für den Mannheimer Huber Verlag, gehört seit 2005 zum festen CUSTOMBIKE-Magazin-Team und steuert seit 2013 das ansonsten männerbevölkerte CUSTOMBIKE-Schiff als Chefredakteurin. Beruflich hat sie jeden großen und kleinen Customtrend der letzten zwanzig Jahre mitgemacht, glaubt aber letztlich an den Erfolg von Bodenständigkeit und Konstanz – auch die Maxime für die Arbeit an Deutschlands ältestetem Magazin für umgebaute Motorräder. Sie selbst pflegt beste Kontakte in die Umbau- und Schrauberszene, nicht nur in Deutschland, weiß meistens genau, wer gerade an was baut, und berichtet mit Vorliebe über die Geschichten hinter den Motorrädern und über echte Petrolheads, die das Customizing von ganzem Herzen leben. Fürs private Zweiradglück genügt ihr eine Honda CB 400 Four, mit Baujahr 1977 gerade mal ein Jahr älter als die Chefin. Aktuell steht die Honda allerdings auf der heimischen Hebebühne und soll bald in neuem Glanz erstrahlen – a bikers work is never done.